Von: Donat Ahle
Warstein/Rüthen. Flammen, Schreie und deformierte Autos, so stellte sich der Abschluss der Grundausbildung für insgesamt 30 angehende Feuerwehrleute aus Warstein und Rüthen dar.
Das Szenario, welches sich den angehenden Feuerwehrleuten bot, hatten die Ausbilder denkbar realistisch dargestellt: Ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten PKW und 6 Verletzten. Einer der PKW ging nach dem angenommenen Unfall in Flammen auf wobei sich der Fahrer mit schweren Brandverletzungen aus seinem Fahrzeug befreien konnte. In den anderen 2 Fahrzeugen wurden Personen eingeklemmt.
3 Schwerpunkte waren abzuarbeiten: Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen, Erste Hilfe bzw. die patientenorientierte Rettung in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie die Brandbekämpfung. Dazu standen Anwärtern 6 Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung sowie 3 Krankentransportwagen des Roten Kreuzes.
Den Ausbildern ging es vor allem um die möglichst realistische Darstellung, dabei unterstützte das Rote Kreuz aus Warstein unter anderem bei der Darstellung von nahezu echt wirkenden Verletzungen bei den Unfallopfern.
Nach dem erfolgreichem Abschluss dieser anspruchsvollen Übung zeigte sich die Führung der Warsteiner und Rüthener Wehren sehr zufrieden. Die hoch motivierte Truppe konnte das erlernte Wissen gut in die Tat umsetzen. Der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät sowie der Ausrüstung für die Brandbekämpfung ist den frisch gebackenen Feuerwehrleuten in Fleisch und Blut übergegangen. Zu Recht können sich die 30 Teilnehmer, darunter auch fünf junge Frauen, nun Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann nennen.
Die Abschlussübung ließ aber auch Rückschlüsse für die Führungskräfte zu, um einzuschätzen wie sich der einzelne unter Stress verhält, so Warsteins Vize Donat Ahle.
Großer Dank gilt neben dem Roten Kreuz an dieser Stelle der Firma Ritschny aus Niederbergheim, die der Feuerwehr kostenfrei ein nahezu ideales Übungsgelände zur Verfügung gestellt hat. Laut Friedel Bitter stellv. Wehrführer der Feuerwehr Rüthen keine Selbstverständlichkeit.
Für die Verantwortlichen bestand kein Zweifel, diese sehr fruchtbare Form der interkommunalen Zusammenarbeit wird definitiv fortgesetzt.
Text & Fotos
Dennis Dusny Pressesprecher Feuerwehr Rüthen