Nur wenige Stunden, nachdem die Rettungskräfte aus dem Kreis Soest den Ernstfall geprobt hatten, wurde aus der Übung bittere Realität. Wegen der tragischen Ereignisse auf der Loveparade in Duisburg wurde die Einsatzkräfte aus dem Kreis Soest am Samstag, 24. Juli 2010, um 20.23 Uhr im Auftrag der Bezirksregierung Arnsberg durch die Kreisleitstelle in Lippstadt alarmiert. Bis spät in die Nacht standen die Helfer im Dortmunder Osten in Alarmbereitschaft. Die Einheiten aus dem Kreis Soest, trafen sich auf dem Parkplatz des Börde-Berufskollegs. Dort wurden die einzelnen Einheiten und Fahrzeuge des Behandlungsplatzes (BHP 50) zusammengestellt und abmarschbereit gemacht. Schon etwa eine Stunde nach Alarm rollte dann der Verband, bestehend aus rund 25 Fahrzeugen, Richtung Dortmund. In Dortmund angekommen trafen die rund 180 Einsatzkräfte aus dem Kreis Soest auf weitere Kräfte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg. Insgesamt befanden sich im dortigen Bereitstellungsraum etwa 500 Einsatzkräfte mit mehreren hundert Fahrzeugen. Um 2 Uhr konnten dann alle Einsatzkräfte Dortmund wieder verlassen und ihre Heimatstandorte wieder ansteuern. Glücklicherweise hatte sich die Lage auf der Loveparade entspannt, und es mussten keine weiteren Kräfte mehr ins Einsatzgeschehen geschickt werden.
Auszüge aus dem Presseportal Kreis Soest
Das PSU Team der Feuerwehren Warstein / Lippstadt ist zur Nachsorge der Einsatzkäfte die direkt im Tunnel eingesetzt waren im Einsatz.
eingesetzte Kräfte FW Warstein: PSU Team und stellv. Leiter der Feuerwehr,
weitere Kräfte: Kreisbrandmeister, stellv. Kreisbrandmeister, DRK, MHD, THW, Feuerwehr Erwitte, Feuerwehr Soest, Orgl, LNA, Rettungsdienst Kreis Soest, FtZ Kreis Soest,